CINQUE TERRE

 

Cinque Terre besteht aus mehreren kleinen Städtchen um dort hinzugelangen, fährt man mit einem Zug vom ersten Städtchen bis zum anderen. Am ersten Tag in Cinque Terre kamen wir nicht weit; wir fuhren nach Manarola. Es stürmte es so stark, dass die Wellen an den Klippen brachen. Wir rannten zu dem Aussichtspunkt und hofften dort ein paar Bilder dieses Naturspektakels zu erhaschen. Als wir für einen Moment nicht aufpassten, erwischte uns eine Welle von hinten und wir waren von Kopf bis Fuß nass. Da es immer gefährlicher wurde, rannten wir in den kurzen Abständen, in denen die Wellen den Weg nicht überfluteten zurück. Als wir durchnässt vor den Menschen standen, die sich überlegten selbst auf diesen Aussichtspunkt zu gehen, wurden wir von oben bis unten gemustert. Einer fragte, ob es zwei Meter weiter vorne regnete und wir fingen an zu lachen und meinten nein das sind "nur Wellen".

 

 

Den Tag danach fuhren wir erneut mit der Bahn in die einzelnen bunten Städtchen am Meer. Es war früh am Morgen und die Sonne zeigte sich immer mehr. Von den meterhohen Wellen am Vortag war nichts mehr zu sehen. Wir frühstückten Pancakes und tranken unseren täglichen Espresso am Morgen. Cinque Terre ist so unglaublich schön, diese bunten Häuser an den Klippen sehen aus wie aus einem Gemälde.

 

Ab mittags wurden es uns zu viele Menschen und wir gingen wieder. Diese beiden Tage die so unterschiedlich und doch beide perfekt waren werde ich wohl nie vergessen. Es muss nicht immer ein perfekter sonniger Tag sein, manchmal reichen schon die schönen Erinnerungen wie zum Beispiel von Kopf bis Fuß das Meerwasser auf der Haut zu spüren.