ITALIEN ROAD TRIP IN DER TOSKANA

Wenn ich früher an die Toskana dachte, hatte ich dieses Bild mit den weiten Weinbergen im Kopf. Aber die Toskana hat so viel mehr zu bieten. Die Landschaft ist so vielseitig und atemberaubend, dass ich gar nicht mehr weiß, was mir am meisten gefallen hat.

Am einen Tag schlenderten wir durch die Olivenbäume und am nächsten Tag lagen wir am Strand und lauschten den Wellen.

 

Unsere Reise begann in Venedig von dort aus fuhren wir in die Toskana. Den ersten Abend verbrachten wir auf einem Hof. In der Toskana gibt es viele kleine Höfe auf denen man seinen Wohnwagen, Zelt oder Camper parken kann. Es gibt oftmals Sanitäranlagen. Dieser Hof war unglaublich schön. Wir parken unseren Camper zwischen Olivenbäume und hatten einen wundervollen Blick auf ein Dorf und die Weinberge vor uns. Zwei Pferde der Besitzerin liefen frei umher und ein kleiner Welpe leistete uns Gesellschaft.

 

Wir waren zum Essen eingeladen, mit den anderen Campern. Wir waren eine Gruppe aus zwei Holländer, zwei Belgier und noch zwei Deutsche die ebenfalls aus der Nähe von Stuttgart kamen. Wir bekamen eine Führung über den Hof wo uns gezeigt wurde wie sie den Wein selber ansetzten. Am Abend aßen wir Pasta, Tomaten mit Mozzarella und vieles mehr mit einer Probe des selbstgemachten Wein. Es war eine witzige Gruppe und wir saßen den ganzen Abend zusammen und unterhielten uns bis tief in die Nacht.

 

Arezzo ist eines der schönsten Städte in Italien die wir gesehen haben. In meinen Augen sogar noch sehenswerter als Florenz. Mir gefällt diese alte Baukunst in dieser Stadt. Bibliotheken die an das Mittelalter erinnern und auch so hat die Stadt nie ihre Art zu Leben verloren. Die Türme und Häuser sind alle im gleichen altertümlichen Stil gebaut was die Stadt so einzigartig macht. In einem Turm kann man das Uhrenwerk einer alten Uhr mit dem Glockenturm begutachten und über die ganze Stadt hinwegsehen. In den kleinen Kaffees auf dem Marktplatz kann man köstliche Gerichte mit Trüffel fein zubereitet kosten und dabei die Sonne genießen.

 

 

Eine ebenfalls altertümlich gebaute Stadt ist Sienna. Die Stadt hat wunderschöne Türme, Gebäude, kleine Läden und Kirchen. Es lohnt sich auf alle Fälle diese beiden Städte zu besichtigen. Meiner Meinung nach sind es eine der schönsten Städte in der Toskana. Sie sind authentisch und spiegeln die Lebensweise und die Baukunst in dieser Region wunderbar wieder. 

 

Als wir in Sienna ankamen fing gerade eine Oldtimerrallye an, was uns beide Rallyefahrern natürlich so sehr begeisterte das wir über eine Stunde den Fahrzeugen beim Start durch die Innenstadt zusahen. Unvergessliches Erlebnis. 

 

 

Rosignano Spiaggie Blanche

 

Wir alle hinterlassen Spuren im Sand, lasst uns anfangen etwas zu ändern.

Dieser Eintrag ist mir sehr wichtig, da er zeigt, was wir mit der Umwelt und der Natur anrichten können oder auch nicht verhindern.

In unserem Italien Roadtrip haben wir einiges gesehen, so viel unterschiedliche Landschaften, von den Olivenbäumen im Inland bis zu diesem unglaublich schönen karibischen Strand.

 

Doch der Schein trügt, das unheilvoll wirkende Gewitter war mit Abstand das Ungefährlichste an diesem Ort. Der 4 km lange Strand wurde über Jahre hinweg durch eine Fabrik laut Busnessinsider mit Quecksilber verseucht. Das Quecksilber wurde in das Meer geleitet und der Strand wurde durch die giftigen Stoffe ausgebleicht.

 

Kaum vorstellbar, dass so etwas überhaupt möglich ist. Wir sollten darauf achten wie wir durchs Leben gehen, wie viel Plastik wir verwenden was daraufhin ins Meer gelangt, denn das sind mit Sicherheit nicht die Fußspuren, die wir in der Welt hinterlassen wollen.

Wie dieser Strand beweist haben wir immer noch viel wieder gut zu machen und nicht alles, was schön aussieht ist das was es scheint, zu sein.

 

Quecksilber ist Hochgiftig, und schlecht für den Ozean, die Meereslebewesen und für uns Menschen.

Wir sollten Anfangen unsere Welt zu schützen und sie nicht zu zerstören wie es an diesem Strand leider der Fall ist.

Wir sollten mehr auf unsere Umwelt und Natur achtgeben, denn im Endeffekt haben wir nur die eine.