AMSTERDAM

 

Amsterdam ist eine wunderschöne Stadt. Wenn man an die Niederlande denkt, was fällt einem als Erstes ein?

 

Diese eigene Bauart der Häuser, die großen Glasfenster. Große Holzschuhe und an jeder Ecke eine Käserolle. Selbstgemachte Pommes und der intensive Geruch von ihr wisst schon was.

Im Grunde kam ich dem gar nicht großartig widersprechen. Die Bauweise der Stadt finde ich atemberaubend schön. Mir fiel jedoch auf, dass es eine Art Fassade ist, vorne diese wunderschöne steinige und aufwändige Front und seitlich sieht man meist ein Stück weit wie einfach die Häuser im Grund sind. Recht simpel und doch sieht man so etwas in dieser Art nur in den Niederlanden. Stuttgart könnte sich an manchen Ecken ruhig ein Beispiel daran nehmen, aber sei es drum. Es gibt so viele kleine Kaffees, Blumenläden, Pommes Stände und kleine Käse Lädchen. In einem Geschäft wurden wir regelrecht mit Käse gefüttert, als wir den einen probierten, bekamen wir schon den nächsten hingelegt. Sorten wie Spargel, Thymian, Trüffelgouda war wirklich interessant und unglaublich lecker, wir konnten gar nicht widerstehen und kauften ein paar Rollen. Die selbstgemachten Pommes durften natürlich auch nicht fehlen, dafür standen wir auch gerne mal länger an. In der gesamten Stadt roch es von morgens um 10 bis abends nach Gras. Nach einer Weile stand einem der Geruch schon förmlich in der Nase. Inmitten dieser belebten Stadt kamen wir in einem großen wunderschönen Park mit kleinen Brücken über einen angelegten See, große Wiesenflächen in denen wir uns mit unseren beiden Freunden niederließen. Man hörte fast nichts mehr von der Stadt, es fühlte sich an als wären wir auf dem Land einfach traumhaft.

 

Am nächsten Tag fuhren wir mit einer Fähre zu einem Ort an dem, alte Container lagen und auf denen Kunstwerke errichtet wurden. Riesen große Bilder wurde darauf gemalt und eine alte Lagerhalle mit ausgestellten Kunstwerken und was uns am meisten beeindruckte ein Tischtennisplatz auf dem wir uns mächtig amüsierten.