MEXIKO YUCATAN ROADTRIP

 

Die erste Woche reisten wir quer durch Yucatan. Wir hatten einen Plan des Reiseveranstalters, von dem aus wir auch den Leihwagen gemietet hatten. Ich hatte mir zuhause schon einen eigenen Plan zurechtgelegt, wie ich mir gerne die Reise vorstellte. Wir änderten also den Reiseplan des Veranstalters so ab, dass er mit meinem übereinstimmte und fuhren los. Jede Nacht schliefen wir in einem anderem in mexikanischen Stil eingerichteten Hotel. Wir aßen das mexikanische Essen, tranken Tequila und lagen abends am Pool.

 

Diese Reise war so Abwechslungsreich. Die endlos wirkenden Straßen, umgeben von dem Dschungel und den kleinen Städtchen. Wir sahen so viele Tempel und Ruinen. Alle auf ihre weiße einzigartig. Mit vielen in Stein gemeißelte Muster und Kanten. Die Ruinen lagen mal direkt am Meer, dann wiederum auch wieder tief im Dschungel.

 

Wir parkten einmal auf einem großen Parkplatz und liefen in einen Teil des Dschungels um eine Ruine zu besichtigen. Nicht weit von unserem Ausgangspunkt, gab es einen Fahrradverleih. Die Fahrräder waren in bunten Farben und einfache Modelle. Es machte so viel Spaß mit diesen kultigen Fahrrädern durch die Bäume hindurchzufahren. An diesem Tag war es so warm und stickig das der Fahrtwind uns sehr willkommen war. Es gab mehrere Ruinen und Statuen in diesem Abschnitt des Waldes. Eines der am besten erhaltenen Tempel lag dort vor uns, man konnte sogar darauf klettern. 

 

 

Izmal, auch die gelbe Stadt genannt, ist eines der schönsten Städte in Mexiko die wir gesehen haben. Sie trägt mit recht den Namen, denn es gibt Straßen in denen alle Häuser, Kirchen und Mauern in einem kräftigen Gelb bemalt sind. 

 

 

In Uxmal sieht man viele verschiedene Ruinen. Mal sind es Mauern und Tempel. Von einer der Ruinen hat man einen perfekten Blick auf einen atemberaubenden Tempel der noch gut intakt ist. Es gibt schöne Wege auf denen man wandern kann und man ist fast ungestört, da sich die Anzahl der Besucher sehr weit verläuft. An jeder Ecke sieht man einen Leguan der sich auf den Steinen sonnt. Es ist ein ruhiger Ort der sehr viel zu bieten hat. 

 

 

An einem anderen Tag fuhren wir mit einem Motorboot durch die Mangroven. Die Mangrovenbäume sind wo gewachsen das die Wurzeln aus dem Wasser zu sehen sind. Dort verstecken sich viele Fische. Es ist schön anzusehen, jedoch sehr stark befallen von Stechmücken. Wir sahen viele freilebende Flamingos auf diesem Trip und machten eine kleine Wanderung in den Mangroven. 

 

 

Wir badeten in einer Cenote, das ist eine Kalkhöhle mit Grundwasserzugang in der man baden und tauchen kann, diese entstanden meist durch Einsturz der Höhlendecke und sind metertief.

 

Mexiko hat viele weiße Strände an denen wir entlangspaziert sind oder auch von denen aus wir aufs Meer fuhren um dort eine runde schnorcheln zu gehen. 

 

 

HOLBOX 

 

Nach dem wir über eine Woche quer durch Yucatan mit einem Mietwagen gefahren sind, hatten wir noch eine Woche in einem 5 Sterne Hotel gebucht in dem wir uns die letzte Zeit noch erholen wollten. Nach ein paar Tagen viel uns schon wieder die Decke auf den Kopf, also entschieden wir uns erneut einen Mietwagen zu leihen und zu dem Hafen zu der Insel Holbox zu fahren. Wir wollten mit einer der vielen Fähren übersiedeln, doch diese waren ausgebucht und die nächste Fähre wäre erst Stunden später gefahren. Einheimische riefen uns zu ob wir nicht mit ihrem kleinen Motorboot mitfahren wollten, für einen geringeren Preis. Diese Entscheidung war eine der besten an diesem Tag. Es machte so viel Spaß mit dem kleinen Motorboot über die Wellen zu heizen. Spontane Entscheidungen sind eben immer noch die besten. Auf der Insel mieteten wir ein Golfkart und fuhren planlos über die Insel. Wir machten halt an einem kleinen abgelegenen Strand und schwammen ein wenig im Meer. 

Als wir noch ein wenig weiter fuhren, entdeckten wir ein paar freilebende Flamingos und kamen ihnen erstaunlich nahe. Es sind wunderschöne Tiere und meist auch sehr amüsant wie sie fliegen oder auf einem Bein stehen. Die Farben sind unglaublich und kaum denkbar das die Natur so ein Farbenspiel vorzuweisen hat. 

 

Die Insel hat so viele abgelegene Orte und ist nur mit dem Golfkart zu durchqueren. Es gibt keine Autos oder andere Fahrzeuge auf der Insel was sie um so natürlicher wirken lässt. Das Wasser ist so helltürkis und der Strand wirkt unendlich lang.